Et Voila!

I am pleased to announce that Deutsche Grammophon has released a set of recordings under the title “Pogorelich Complete Recordings”.

The box contains 14 compact discs which I have recorded in as many years. I welcome the news about this edition. The complete list of the recordings is to be found on the following pages.

On this website you will also find my choice of repertoire for recitals for the next five seasons.

I am pleased to announce as well that I am planning to record, beginning late summer/autumn of this year, carrying the work through into the next year and beyond. The selected repertoire to begin with is dedicated to the works of the following composers: Stravinsky, Rachmaninoff, Scriabin and Balakirev, to be followed by a selection of works by Beethoven, Liszt, Schumann, Brahms, etc.

The recording of the material shall be done in succession and when a particular work has been completed a sample shall be displayed on the Internet. When sufficient material is assembled it shall be presented on a Compact Disc/Discs.

Thank you all for your attention.

Warm greetings from sunny Lugano, Switzerland

Ivo Pogorelich

„The Chopin was pure poetry, unsentimental and glorious. Moments of tragic weight in the outer movements were balanced by a sinister, mercurial scherzo and a rapt performance of the largo during which time seemed to stood still. Breathtaking.“–31.08.2010 The Guardian (Edinburgh)

Buddistischer Mönch an den Tasten: „Der Mann ist ein Genie: eigenwillig, extravagant, ein Zenmeister der gedehnten Tempi, aber ein Magier mit Klangfarben. - Bedächtig zelebrierte er den ersten Satz, es war ein ständiges Innehalten, ein In-die-Musik-Hineinhorchen, mit der er Chopin’s Musik langsam, aber hochsensibel aushorchte und am kurzen Zügel hielt.“–03.03.2013 Ruhrnachrichten.de

„Er liebt die elegischen Momente. In ihrer Sinnlichkeit verharrt er. Und mit seiner stupenden Anschlagskunst versteht er es, diese Glücksmomente mit schier überirdischem Glanz aufzuladen. Dafür liebt ihn das Publikum.“–03.07.2012 Recklinghäuser Zeitung

„Gleich mit den ersten Takten wird alles beiseite gefegt, was man sich unter eleganter, brillanter, romantischer Musik vorstellt. Dies ist kein Chopin, dies ist Liszt, ein verschwenderisches, ekstatisches Gedicht in Tönen, ungeheuer modern und zugleich von archaischer Gewalt. Metallisch schön, nein eher bronzefarben leuchtend der Klang, den Pogorelich immer dann, wenn man sich bereits im siebten Himmel glaubt, zu intensivieren versteht. Zart und doch niemals zerbrechlich die leisen Stellen, besonders bezaubernd der glitzernde, zwischen Staccato und Portato schwankende Anschlag.“–26.11.2011 Berliner Tagesspiegel

„Die Kunst der perfekten Freiheit: Pogorelich’s Anschlag ist klar, und wenn zart, immer ohne Süßlichkeit. Die starke Linke verdüstert zusätzlich den Trauermarsch. Noch dem folgenden, kurz eingeschobenen, frühlingshaften Auferstehungs-Spaziergang steckt die Todeserfahrung in den Knochen – und wirklich: fortissimo-hart kommt der „Marche Funèbre“ zurück. Pogorelich verzichtet völlig auf Effekthascherei, setzt leicht jazzig verzögerte rhythmische Akzente, so dass sich eine ungeheure Spannung ergibt.“–24.10.20111 Abendzeitung München

„Endlose Weiten und Tiefen: Und es hatte alles seinen Sinn: Pogorelich entlockte dem Konzertflügel selten gehörte Farben, bewegte sich im Pianissimo ganz nah an der Schwelle zum Nichterklingen und scheute sich zum Zweck des verdichteten Ausdrucks auch nicht, das Instrument metallisch dröhnen zu lassen. Mit seiner unkonventionellen Lesart öffnete er einen Raum zur Reflexion über vermeintlich bekannte Werke eines vermeintlich bekannten Komponisten.“–22.10.2011 Neue Zürcher Zeitung

„Der Höllenfürst: So gerüstet schärft er die Dissonanzen Sergej Prokofiews, strapaziert das Zerklüftete der Partitur, stellt die Groteske als wesentlich für diese Musik aus. Harmlose Achteltriolen peppt er mit Akzenten derart verquer auf, dass sie wie der Höhepunkt eines Feuerwerks irrlichtern. Dann wieder betont er in einer Melodie immerfort nur den einen Ton, ein „H“, so dass eine bedrohlich fahle Struktur zum Vorschein kommt. Aber so konsequent er das Stück gegen den Strich bürstet, so rhythmisch exakt geht er es an, ist immer mit dem Orchester zusammen und verschwindet auch im oder sogar hinter dem Orchesterklang, wenn es die Partitur fordert. Ein Pandämonium, wie es nur Pogorelich zu entfachen weiß.“–09.02.2011 Süddeutsche Zeitung